Diese naturalistischen Zeichnungen von mir habe ich vor Kurzem in einer Umzugskiste wiederentdeckt. Sie stammen allesamt aus dem Jahr 2005, in welchem ich intensive Zeichenstudien betrieben habe - u.a. beschäftigte ich mich dabei mit der Linienführung berühmter Künstler und versuchte, diese entsprechend nachzuahmen. Während beim Zeichnen von Storyboards oder im Characterdesign vor allem das Vorstellungsvermögen des Künstlers eine große Rolle spielt, kommt es beim naturalistischen Zeichnen umso mehr auf das “Sehen” bzw. die Synchro-nisation von Auge und Hand an.

Hier drei Beispiele aus den Tonaufnahmen, die ich für die Ausstellung “Die zerbrochenen Spiegel” an der HfbK Hamburg gesprochen habe. Sie sollen in eine interaktive Stadtkarte integriert werden, welche den Besuchern verschiedene Orte und Institutionen der Tanzszene im Hamburg der 20er Jahre vorstellen soll. Die Ausstellung wird vom 9. bis 19. Juni 2010 in Hamburg zu sehen sein.







Demo Altonaer Stadttheater Ausstellung (01/2010)







Demo Ballhaus Alkazar Ausstellung (01/2010)







Demo Hansa Theater Ausstellung (01/2010)



Der Kurs Werbefotografie bei Prof. Matthias Leupold hat mir und meiner Gruppe ermöglicht, ein sehr wichtiges, jedoch regelrecht vernachlässigtes, Thema anzusprechen: Verantwortung. Zuerst wollten wir eine dreiteilige Werbekampagne zum Thema Finanzkrise machen, doch je tiefer wir in den Bereich Geld und Armut vordrangen, desto mehr wurde deutlich, wo der Knackpunkt lag: Die Menschen sind verängstigt, jeder hortet für sich sein Geld und besonders die Obdachlosen bekommen immer stärker die kalte Schulter gezeigt - es mangelt an Zivilcourage und niemand will mehr Verantwortung übernehmen, als für sich selbst. Dem hingegen sollen unsere Plakate arme Menschen wieder ins Blickfeld rücken, sozusagen auf sie fokussieren - umgekehrt, wie im echten Leben, wo wir alle gerne wegschauen, als seien diese Menschen Luft. Hierüber soll die im Team entstandene Arbeit zum Nachdenken anregen. Die Idee und das Konzept stammen von mir, die Fotografien und digitalen Nachbearbeitungen wurden hauptsächlich von meinen Teammitgliedern Alexander Blödorn, Florian Schultze und Dennis Haupt realisiert.




Dieses Semester bin ich zum ersten Mal konkret mit der Gestaltung von Werbung in Berührung gekommen - in der Vorlesung Advertising Design I. Neben einiger Theorie und mehreren praktischen Übungen, wurde die Semesteraufgabe gestellt, eine mehrmotivige Anzeigen-Kampagne für ein nahmhaftes Unternehmen zu entwerfen und in Gruppenarbeit umzusetzen. Mitstudentin Elisabeth Scharf übernahm das Fotografieren der vorskizzierten Motive. Anschließend habe ich die Bilder digital nachbearbeitet, die Anzeigentexte und -banner hinzugefügt und die künstlichen Flugzeugfenster in die Bildvorlagen einmontiert. Die gelungendsten zwei Anzeigenseiten sind hier abgebildet.

Die letzten Clips unseres diessemestrigen Kurses Analog Motion Graphics bei Gabriel Shalom ( www.analogmotiongraphics.com ) sind nun endlich eingetrudelt und es wurden alle aneinandermontiert. Jetzt ist die ursprüngliche Soundspur (Vorlage aus den 60ern) wieder vollständig, nur eben mit neuem “Bildmaterial” versorgt. Ziel war es, auf Grundlage der jeweiligen Soundspur einen Clip zu drehen, in dem hauptsächlich mittels analoger (Hand-)bewegungen animiert werden sollte. Das Ergebnis durfte anschließend im Compositing nachbearbeitet werden. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt und es sind viele schöne Filmchen entstanden - viel Spass beim Anschauen!

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