“Der Animationsfilm mit all seinen künstlerischen Ausgestaltungen ist heute eines der beliebtesten Filmgenres, vor allem im Bereich Unterhaltung beziehungsweise Comedy. Jedoch darf sich nach wie vor, neben dem seit Pixars „Toy Story“ zunehmend etablierteren 3D-Animationsfilm, der Zeichentrickfilm besonderer Beliebtheit erfreuen. Die zahlreichen Charaktere – wie Mickey Mouse, Bugs Bunny oder Betty Boop –, die uns schon in unserer kindlichen Wahrnehmung prägten, sind aus der Geschichte des Genres nicht wegzudenken; diese künstlichen Figuren sind der narrative Kern einer jeden animierten Filmhandlung. Sie denken, sprechen und handeln zu sehen, ist das Bestreben aller Zuschauer. Undenkbar, wenn eines dieser Elemente nicht vorzufinden wäre – Lebendigkeit und Glaubwürdigkeit würden schwinden. Doch was wäre, wenn die Einführung des Tonfilms die Animation nie erreicht hätte und das Element der Sprache fehlen würde? Könnte der Animationsfilm als Genre heute noch kommerziell bestehen?”
Diese kleine wissenschaftliche Arbeit über den Spracheinsatz im Animationsfilm entstand kurz vor meiner Bachelorphase und soll einen spannenden Einblick bieten in die Geschichte und Technik dieses Genres. Viel Freude beim Lesen!
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